Opening
K31 ist die Plattform für Künstler, deren Wurzeln in der Straße zu finden sind. Viele derer, die vor zwanzig Jahren von der Hip Hop Bewegung angeregt wurden, ihre Umwelt zu markieren, sind inzwischen einen weiten Weg gegangen. Multinationale Teams von “Writern” werden beauftragt Wände zu konzipieren, wie zum Beispiel für das griechische Kultusministerium. Dieses hatte 2002 anlässlich der Olympiadevorbereitung im Rahmen des Projektes “Chromopolis” zehn Fassaden in zehn Städten gestalten lassen.
Dabei ist das Arbeiten im öffentlichem Raum ein beständiger Anpassungsprozess, bei dem Faktoren, wie Überdruss oder Interessenverschiebung meist ein spannungsgeladenes Umfeld bieten. Um von diesem Prozess Abstand zu gewinnen, oder auch nur zu reflektieren, bedienen sich viele Maler aus dem Graffitiumfeld schon lange der Leinwand und anderer Medien.
Anders als in vielen Ausstellungen der vergangenen Jahre, wird K31 diese Arbeiten nicht im üblichen Kontext der Hip Hop Jugendkultur präsentieren, sondern als Galerie mit ca. 4 Ausstellungen im Jahr, für diejenigen, die den Adidas Sneakers längst entwachsen sind.
Am 17. und 18. April 2004 eröffnete die Galerie K31 mit Künstlern aus 8 Nationen. Der Besucher erhielt dadurch die Gelegenheit sich einen Überblick über die verschiedensten Arbeiten zu machen. Gleichzeitig vermittelte diese Eröffnung auch das Konzept und die Philosophie, der zukünftigen Ausstellungen.




